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Elternkurs – „Das Baby verstehen“

Die Ziele des Kurses:

Die Ziele, die wir durch unser Konzept verfolgen, sind in einem Wort zusammenzufassen: Prävention. Es geht uns um

  • die Vorbereitung von Paaren auf die Zeit nach der Geburt eines Kindes,
  • ihre Sensibilisierung für die Signale des Säuglings (Feinfühligkeit)
  • sowie für eigene Wünsche und Gefühle als Voraussetzung für Sensitivität gegenüber dem Baby und
  • die Förderung der Qualität der Eltern-Kind-Interaktion und –Beziehung und somit der Bindungsqualität.

Beziehungs- und familiären Störungen vorzubeugen ist das übergeordnete Ziel unserer Arbeit.

Inhalte
Die Kursinhalte wurden zusammengetragen aus dem derzeitigen Wissensfundus von Eltern-Säuglings-Sprechstunden und langjähriger Forschungstätigkeit. Sie bestehen aus Basiswissen über die folgenden Themen:

  • Partnerschaftsentwicklung beim Übergang zur Elternschaft,
  • Eltern-Kind-Kommunikation:
  • das Lesen des Babys, Zustände der Interaktionsbereitschaft,
  • der Umgang mit dem Schreien,
  • die Kommunikation mit dem Baby,
  • Entwicklungspsychologisches Wissen,
  • Selbstwahrnehmung, Selbstfürsorge als Voraussetzung für harmonische Beziehungen, sowohl mit dem Partner als auch mit dem Kind.

Die Lektionen

  1.  Ich sorge auch für mich selbst
  2.  Wie können Partner zusammenarbeiten?
  3.  Das Baby sendet Signale aus
  4.  Warum weint unser Baby?
  5.  Vertrauen in die eigenen Kompetenzen

Ich sorge auch für mich selbst

In der 1. Sitzung geht es schwerpunktmäßig um die Sorge auch für sich selbst, um die Selbstwahrnehmung und den Umgang mit sich selbst. Das Bewusstsein für den eigenen Körper und für Regungen des noch ungeborenen Kindes wird zunächst durch Informationen über die pränatale Beziehungsentwicklung angeregt. Danach wird zur  Beziehungsentwicklung nach der Geburt übergeleitet, die den wesentlichen Teil der Kursinhalte ausmacht, und eine kleine Vorausschau auf das Thema Interaktion eingeflochten. Es wird die Frage nach dem Umgang mit sich selbst in der neuen Anforderungssituation mit dem Baby aufgeworfen und ein Vorschlag zur Bewältigung von Überforderungssituationen besprochen.
Zum Abschluss erhält die Gruppe eine Anleitung zu einer Kontaktaufnahme mit dem noch ungeborenen Kind in der Entspannung.

Wie können Partner zusammenarbeiten?

Die 2. Sitzung befasst sich mit der elterlichen Partnerschaft und besteht überwiegend aus Gruppenarbeit. In einer Einleitung wird versucht, die psychische Situation der Mutter und des Vaters nach der Geburt eines Kindes in die Vorstellung der Eltern zu rücken, um eine Auseinandersetzung damit anzubahnen. Im Anschluss daran bearbeiten Männer und Frauen in getrennten Gruppen Fragen zu ihren Vorstellungen, die sich auf das gemeinsame Leben nach der Entbindung beziehen. Der „Zeitkuchen“ wird konzipiert und anschließend im Plenum vorgestellt.
In Zweier-Gruppen-Arbeit werden danach Überlegungen angestellt zu Kraftquellen, über die jede Person verfügt und zu ihren Erwartungen an andere. Die Ergebnisse werden wieder dem Plenum präsentiert.
Schließlich wird noch auf die Möglichkeit einer postpartalen Depression oder depressiven Verstimmung hingewiesen, als Thema, das die Partnerschaft angeht.

Das Baby sendet Signale aus

In der 3. Sitzung wird mit dem Thema Interaktion/Signale des Babysbegonnen. Nach einer Entspannungsübung mit Imaginationstechnik werden Videosequenzen analysiert, die verschiedene Zustände der Interaktionsbereitschaft eines Säuglings zeigen. Mögliche Reaktionen auf das Kind werden besprochen.

Warum weint unser Baby?

Die 4. Sitzung handelt vom Schreien des Babys. Nachdem verschiedene herkömmliche Einstellungen dazu thematisiert werden, wird der Umgang mit den starken Affekten besprochen, die durch kindliches Schreien ausgelöst werden können.
Nach einer Entspannungsübung untersucht die Gruppe mit Hilfe von Videoaufzeichnungen kindliche Signale, die dem Schreien in der Regel vorausgehen. Möglichkeiten der Beruhigung sowie Selbstberuhigung durch den Säugling kommen zur Darstellung.

 Vertrauen in die eigenen Kompetenzen

In der 5. Sitzung geht es ganz allgemein um die Kommunikation mit dem Baby. Intuitive Verhaltensweisen und der Umgang mit verschiedenen kindlichen Temperamenten werden anhand von Videosequenzen aufgezeigt.

 Info zum Kurs

  • Der Kurs besteht aus insgesamt fünf Kurseinheiten (Doppelstunden a 45 min.),
  • an denen optimalerweise 10 bis 14 Personen (5-7 Paare) teilnehmen sollten.
  • Der zeitliche Abstand zwischen den Kurssitzungen beträgt ca.14 Tage.
  • Die TeilnehmerInnen zahlen die Kursgebühr selbst.
  • Die Teilnahme der Väter ist erwünscht, jedoch nicht verpflichtend. Frauen, die ohne Partner kommen, können an der Paargruppe teilnehmen. Alleinerziehende werden aufgrund ihrer besonderen Situation eine eigene Gruppe für Alleinstehende bilden.
  • Die einzelnen Kursstunden werden abends oder an Wochenenden durchgeführt werden.
  • Termine werden bei genügend Anmeldungen  mit den Teilnehmern festgelegt.

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