Interdisziplinäre Praxis

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Foekje Gutermann-Muntendam

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Foekje Gutermann-Muntendam

Die Physiotherapie – Überblick & Anfänge

Die Physiotherapie gehört zu den ältesten Heilmitteln der Welt. Anhand von archäologischen Funden konnte man erkennen, dass die Menschen früh um die heilende und wohltuende Wirkung von Mineral- oder Thermalquellen und Massagen wussten. Bäder und Massagen gehören seit dem Erdenken zur menschlichen Kultur. Gesundheitliche Vorteile der regelmäßigen Bewegung durch sportliche Betätigung wie Laufen, Schwimmen oder Tanzen wurden ebenfalls früh erkannt. Somit war es kaum verwunderlich, dass sich bereits im 18. Jahrhundert erstmals eine Art therapeutischer Gymnastik in Kombination mit Massagen entwickelte. Aufgrund der positiven Ergebnisse wurde weiter geforscht und getestet, sodass die Evolution der Krankengymnastik ihren Lauf nahm.

Die Physiotherapie, vor 1994 als Krankengymnastik bekannt, umfasst heute ein großes Feld von therapeutischen Tätigkeiten und Maßnahmen. Wir Therapeuten haben eine große Auswahl an verschiedenen Therapieverfahren und Behandlungstechniken, mit Hilfe derer wir gezielt zur Gesunderhaltung des menschlichen Körpers bzw. der Wiederherstellung der Gesundheit beitragen. Gemeinsam mit den Ärzten erreichen wir die bestmöglichen Behandlungserfolge für unsere Patienten.

Den Körper stärken

Die physiotherapeutische Lehre sieht den menschlichen Körper als Einheit. Das bedeutet, dass bestimmte Störungen oder Einschränkungen an einer Stelle sehr häufig Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. So können beispielsweise Nackenverspannungen aufgrund von Haltungsproblematiken die Ursache für Kopfschmerzen sein, Wirbelblockaden tiefes Durchatmen verhindern oder Beckenblockaden die Ursache für Verdauungsstörungen sein. Hier setzt die Physiotherapie an, um die natürliche Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers wiederherzustellen oder zu verbessern, falls diese aus der Balance gerät. Ist diese Balance wieder hergestellt, bessern sich die Beschwerden oder verschwinden ganz.

Angewendet wird Physiotherapie beispielsweise bei:

  • Schmerzzuständen
  • Bandscheibenvorfällen
  • Nach Sportunfällen
  • Nach Frakturen
  • Nach Gelenksersatz, bsp. neue Hüftgelenke
  • bei rheumatischen Erkrankungen
  • Bei neurologischen Krankheitsbildern wie Multipler Sklerose, Polyneuropathien, MorbusParkinson, nach Schlaganfällen
  • Bei Krankheitsbildern der inneren Medizin wie Lungenerkrankungen, nach Herzinfarkt, Darmerkrankungen
  • Nach Schwangerschaften
  • Bei Entwicklungsverzögerungen bei Kindern
  • Bei Behinderungen jeder Art
  • zur Rehabilitation und zur Prävention

Unsere Ziele:

  • Schmerzquellen des Patienten ausmachen und beseitigen
  • Dem Patienten gesunde und kräftigende Bewegungsabläufe beibringen oder diese verbessern, um etwa Haltungsschwächen auszugleichen
  • Muskuläre Dysbalancen ausmachen und effektiv ausgleichen
  • Gesundheitlichen Problemen vorbeugen
  • Reduktion von gesundheitlichen Risiken, die bei einer Medikamenteneinnahme entstehen
  • Den Patienten schulen, so dass er sein eigener „Physiotherapeut“ werden kann und Bewusstsein für körperlich gesunde Abläufe zu schaffen („Hilfe zur Selbsthilfe“)

Für diese Ziele liegt ein breites Spektrum an Behandlungstechniken vor. Beispielsweise:

  • Manuelle Therapie (Lösung von Blockaden durch professionelle Handgriffe)
  • Physiotherapie nach dem Bobath-Konzept (für neurologisch erkrankte Patienten)
  • Ostheopathie (Aktivierung von körpereigenen Selbstheilungskräften)
  • Weichteiltechniken (Massage, Triggerpunkthterapie, passive Muskel- und Bindegewebsmassagen, Thailändische Massage)
  • Mobilisations- und Dehnübungen
  • Kräftigungsübungen für unterschiedliche Muskelgruppen
  • Entspannungstechniken (etwa progressive Muskelentspannung oder Atmungsübungen)
  • Elektrotherapie
  • Schlingentischtherapie
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